Streifzüge durch Andalusien

Als Ausgangspunkt für unsere Streifzüge wählten wir das Hotel Cortijo la Reina etwas oberhalb von Malaga, in den Hügeln gelegen. So konnten wir neben den Ausflügen auch immer wieder etwas ausspannen und faulenzen. Die Aussicht in die Hügellandschaft war toll und hat uns für den etwas weiteren Weg in die Stadt reichlich entschädigt. Praktisch war auch, dass das Hotel über eine gute Küche verfügte.

Antequera
Auf dem Weg nach Antequera. können wir eine schönen Blick auf die von Mauren erbaute Alcazaba erhaschen. Das kleine Städtchen etwas oberhalb von Malaga gelegen, lockt mit seinen schönen Patrizierhäusern und Kirchen. Etwas ausserhalb befinden sich prähistorische Grabanlagen, die bedeutendste iberische Fundstätte der Megalithkultur.

Im Zentrum liegt die Plaza de San Sebastián mit einem hübschen Rundbrunnen. Gleich angrenzend die Iglesia de San Sebastián.
Einen schönen Überblick über das Städtchen erhält man nach dem Aufstieg zur "Zona Monumental". Hier befindet sich die im 16. Jahrhundert im Renaissance-Stil erstellte Kirche Real Colegiata de Santa Maria la Mayor. Sehr schön ist hier das in Holz gefertige Dach des Mittelschiffes mit seine bearbeiteten Sparren und Bindern.

Sevilla
Unser nächstes Ziel ist die Hauptstadt Andalusiens mit seinen seit 1987 zum Weltkulturerbe zählenden Sehenswürdigkeiten.
Unseren Rundgang beginnen wir bei der Kathedrale. Nach einem Besuch im Innern, schlendern wir weiter durch die Altstadt entlang der prächtigen Fassaden. In schmalen Gassen und breiten Alleen. Einfach toll.

Der Torre del Oro am Guadalquivir gelegen ist unser letztes Ziel. Kaum zu glauben, aber hier, so weit im Landesinnern, landeten die aus Südamerika zurückkehrenden Silberschiffe um Ihre Schätze auszuladen. Und machten damit Sevilla im 16. und 17. Jahrhundert zu einem Zentrum des Handels und Kunst. Hier am ehemaligen Tor zur Welt endet unser Rundgang durch Sevilla. Aber ehrlich, wir kommen wieder.

Malaga
Am Karfreitag besuchen wir die Prozession in Malaga. Hektisches Treiben vor der Kirche. Die letzten Träger treffen ein, Krawatten werden noch gebunden, die Mutter streicht nochmals glättend über den Veston. ... und dann kann es losgehen. Begleitet von Blechmusik schreiten die Züge aus dem Kirchenportal. Im Gleichschritt schwanken die tonnenschweren Pasos auf den Schultern der jungen Männer.

Bald entschwindet der Zug um eine Ecke. Nur noch die Musik ist zu hören.
Wir bleiben zurück und schauen uns die Kathedrale - La Manquita - etwas genauer an. Danach schlendern wir durch die sehenswerte Altstadt mit seinen prächtigen Fassaden. Dem wohl bekanntest Sohn der Stadt, Pablo Picassao, ist hier ein eigenes Museum gewidmet.

Beim Aufstieg zum Castillo del Gibralfaro lassen wir unsere Reise im Geiste Revue passieren. Tolle Eindrücke von Sevilla, der Semana Santa, von Malaga, ja eigentlich von allen besuchten Orten haben wir während dieser Woche gewonnen. Das Gefühl nicht immer willkommen zu sein, sind wir auch im Süden von Spanien nie ganz los geworden. Dies wird uns wohl in Spanien immer wieder begegnen. Trotz allem, einiges möchten wir sicher nochmals sehen oder noch genauer ansehen.
Deshalb also ..... hasta luego Andalucia

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